Der gesamte Verdauungsprozess wird maßgeblich durch ein zentrales Hormon reguliert: den „Magenmotor“ Gastrin. Diese Schlüsselsubstanz der Verdauung sorgt dafür, dass zahlreiche Verdauungsprozesse koordiniert ablaufen (siehe Grafik).
Gastrin bewirkt also eine ganzheitliche Regulierung der gesamten Verdauung. Dazu gehört insbesondere die ausreichende Ausschüttung von Magensäure, die maßgeblich durch das Schlüsselhormorn gesteuert wird. Die Produktion des „Magenmotors“ nimmt im Lauf des Lebens natürlicherweise ab, sodass bei Verdauungsbeschwerden mit zunehmendem Alter an einen Magensäuremangel gedacht werden sollte.
Der Hamburger Magen-Darm Experte Professor Volker Fintelmann rät daher insbesondere Menschen ab 40 ihre Magenbeschwerden zuerst mit einem biologischen Enzympräparat zu behandeln, das in seiner Zusammensetzung dem menschlichen Magensaft vergleichbar ist. „Durch ein Säure-Magen-Enzympräparat kann wieder genügend Gastrin produziert werden.
„Magenmotor“ Gastrin

So wird die normale Funktion des gesamten Verdauungssystems gefördert.“ Diese „Balance im Bauch“ führt zur Verbesserung zahlreicher Magen-Darm-Beschwerden und damit wieder zu mehr Lebensqualität.